15. April 2024, von Jose Diepstraten

Ein wunderschöner „wilder“ Garten, wie macht man das?

15. April 2024, von Jose Diepstraten

Ein wunderschöner „wilder“ Garten, wie macht man das?

Wenn es etwas gibt, aus dem „wir“ die Stadt verlassen würden, dann wegen eines solch üppigen, schönen, scheinbar wilden Gartens. Eines, wo die wilden Blumen zusammenwachsen und man sie am liebsten überspringen möchte. Dafür ist der Stadtgarten natürlich überhaupt nicht geeignet, aber vielleicht können Sie ja einen Anfang machen? Wir haben den Experten gefragt: Wie schafft man einen schönen „wilden“ Garten?

In einem wilden Garten gibt es oft viele Sommerblüher. Schön, aber es gibt eine große Gefahr: Im Winter hat man ein langweiliges Stück Land. Daher würden wir uns sehr über einige immergrüne Staudensträucher unter Ihnen freuen Klacks Feldblumen hineinstecken. Wie zum Beispiel der Viburnum tinus oder der Viburnum bodnantense. Und (natürlich!) auch einige (kleine) Obstbäume. Sie sind in keinem Wildgarten mehr wegzudenken, sie bringen köstliche Früchte hervor und bleiben auch im Winter attraktiv.

Und pflanze auch einen HElleborus. Diese blühen vor der Blüte der Sommerblüher (im März/April) und können stehen gelassen werden. Darüber hinaus ist Allium (Zierzwiebel) sehr fotogen (siehe auch das Foto hier). Superschön und ganz einfach: Setzen Sie sie in die Erde und sie kommen jedes Jahr wieder.

Sie werden sich bestimmt auch Vergissmeinnicht wünschen, das sind diese kleinen blauen Blumen. Diese säen sich selbst, wenn Sie nicht zu viel aufräumen. Sie können sie selbst säen oder fertige Pflanzen kaufen und in die Erde pflanzen. Ein Jahr später könnten Sie das Doppelte haben.

Bei den weißen Pflanzen, die man oft sieht, handelt es sich um die Kamille, die man auch selbst säen oder pflanzen kann. 

Wir würden auch die folgenden Pflanzen hineinpflanzen: Zeeland-Knoten, Schlummertrunk, Salbei, Libelle im Grünen, Süßholzpflanze, mehrjährige Geranie, Eisenkraut. Erfolg!