Weihnachtsmarktbesuche mit den Nachbarn in Deutschland
Jedes Jahr zieht es uns zu den niederländischen Weihnachtsmärkten, aber mal ehrlich: Die wahre Wintergemütlichkeit findet man gleich hinter der Grenze. In Deutschland, um genau zu sein. Dort empfangen einen historische Städte, dampfender Glühwein, knisternde Holzspäne und traumhaft gemütliche Weihnachtswälder, als wäre man in einen Weihnachtsfilm geraten.
Dieses Mal zog es uns nach Niedersachsen, wo nicht weniger als neun charmante Städtchen rund um die Landeshauptstadt Hannover im Winter ein riesiges Weihnachtsbild ergeben. Wir setzten uns ins Auto, überquerten die Grenze und besuchten die Weihnachtsmärkte in vier dieser Orte. Nach unzähligen Leckereien und einem Meer aus Lichtern erwartete uns unsere Route. Hier ist sie und warum ihr sie unbedingt selbst erkunden solltet (und warum es noch so viel zu entdecken gibt – perfekt für eine weitere Reise).
Wir sprechen natürlich von Deutschland (obwohl Belgien auch einige Perlen zu bieten hat, aber darüber können Sie ja nachlesen). hierzo).
Das Schöne am Besuch von Weihnachtsmärkten? Man sieht nicht nur die Märkte, sondern auch die Städte selbst. Von kleinen, geschichtsträchtigen Städtchen bis hin zu größeren Städten wie Hannover mit Kunst, Kultur und angesagten Hotspots.
Sie kennen sicher das Märchen vom Rattenfänger von Hameln. Es ist hier noch immer spürbar, aber auf eine etwas charmantere Art. Auf dem Weg nach Hannover machten wir hier unseren ersten Halt, und ehrlich gesagt, dieser Weihnachtsmarkt ist klein, aber fein.
Was erwartet Sie hier? Zunächst einmal das Essen. Raclette, wie frisch von der Piste (geschmolzener Käse auf Brot – immer ein Hit). Auch die gerösteten Nüsse mit Zucker und Amaretto sind sehr zu empfehlen. Und natürlich die Stände mit Nippes und Weihnachtsschmuck, wo man eigentlich nichts braucht, aber trotzdem immer etwas kauft.
Hameln hat abends auch einen Barbereich, der recht lebhaft zu sein scheint. Wir haben ihn kurz besucht, aber er steht auf unserer Liste für den nächsten Besuch.
TIPP: Möchten Sie die Weihnachtsmärkte in Ruhe erkunden? Dann besuchen Sie sie tagsüber. Sobald es dunkel wird, strömen Einheimische (und Touristen) in Scharen auf den Markt, um nach der Arbeit etwas zu trinken und zu essen, und es herrscht eine angenehme, lebhafte Atmosphäre.
Nach Hameln fuhren wir weiter nach Hannover, wo wir zwei Nächte im Hotel verbrachten. Mercure City HotelEin ordentliches Hotel mit sauberen Zimmern, nichts Übermäßiges. Aber eine perfekte Lage.
Nur fünf Gehminuten und Sie sind mitten im Weihnachtsmarkt. Perfekt, falls der Glühwein an diesem Abend etwas zu gut schmeckt.
Das Frühstück ist reichhaltig: Joghurt, Obst, Waffeln, warmes Brot, Eier. Alles, was das Herz begehrt. Aber lassen Sie noch Platz für weitere Leckereien, denn auf dem Weihnachtsmarkt erwarten Sie noch viele andere Köstlichkeiten.
Nach dem Einchecken gingen wir mit einem Stadtführer in die Stadt, der uns alles über Hannover erzählte. Möchten Sie lieber auf eigene Faust losziehen? Dann folgen Sie uns! die rote Linie Die Markierungen sind überall in der Stadt angebracht. So können Sie an allen Sehenswürdigkeiten vorbeispazieren, ohne jedes Mal Google Maps öffnen zu müssen.
Und im Dezember gibt es noch eine weitere Überraschung: Auf einem Parkdeck, wo sich im Sommer eine Strandbar befindet, findet man jetzt eine weihnachtliche Dachterrassenbar. Der Laden heißt 390 Es befindet sich auf dem Parkdeck Röselerstraße 7, mitten im Stadtzentrum. Von unten sieht es aus wie ein gewöhnliches Parkhaus, doch fährt man mit dem Aufzug in den sechsten Stock, findet man sich an einem überraschend angenehmen Ort wieder. Stadtblick, gemütliche Einrichtung und ein warmes Zelt umgeben das Ganze. Wir waren begeistert.
Hannover ist eine Stadt der Kunst, Kultur und Musik, aber im Dezember verwandelt sich alles in eine Weihnachtsstadt. Das bedeutet fünf (!) verschiedene Weihnachtsmarktgebiete.
Unsere Favoriten: der mittelalterliche Bereich, wo man sich mit Feuer, Holzbechern und traditionellem Handwerk in vergangene Zeiten zurückversetzt fühlt. Und der Weihnachtswald: Über fünfzig riesige Weihnachtsbäume umgeben den Brunnen, mit Holzspänen unter den Füßen und überall kleinen Nischen zum Plaudern, Trinken und Aufwärmen. Mitten in der Stadt, aber man fühlt sich wirklich wie in einem Wald.
Ebenfalls toll: Kinder können backen, basteln und Marshmallows rösten. Es gibt also jede Menge zu tun.
- Wein & Gourmet: Klein, gemütlich und direkt neben dem Weihnachtsmarkt. Für Glühwein, Wein und Wurstwaren.
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6 Sinne: Wir haben hier abends gegessen. Es gab viele verschiedene Flammkuchensorten, und auch die Caprese war ausgezeichnet. Im Sommer sitzt man draußen, aber dieses Mal hatten sie ein Winterzelt aufgebaut.
Am nächsten Morgen fuhren wir weiter nach Hildesheim, wo man auf einen wirklich malerischen historischen Marktplatz gelangt. Fachwerkhäuser, Geschichte und eine angenehme Atmosphäre. Und ja, es gibt sogar ein typisch niederländisches Restaurant. Van der Valk auf diesem Platz.
Wir bekamen eine Stadtführung mit Einblicken in die Geschichte der Stadt, aber man kann hier auch Street-Art-Touren machen. Der Weihnachtsmarkt ist zwar nicht riesig, aber stimmungsvoll und ein Paradies für Feinschmecker.
Empfehlung: Der XL-Hotdog im Baguette mit verschiedenen Belägen. Für Vegetarier ist das gegrillte Feta-Sandwich ein Muss.
Nach Hildesheim fuhren wir weiter nach Celle, einer Stadt, die für ihre jahrhundertealten Fachwerkhäuser bekannt ist. Nicht modernisiert, sondern wunderschön renoviert. Es wirkt, als sei die Stadt wie geschaffen für den Dezember. Der Weihnachtsmarkt ist groß, stimmungsvoll und abends angenehm belebt.
In Celle sollten Sie unbedingt den alkoholfreien Apfelglühwein probieren – perfekt zum Aufwärmen. Schlendern Sie anschließend am finnischen Zelt vorbei, wo Lachs über offenem Feuer gegrillt wird. Der Duft ist so verlockend, dass Sie einfach verweilen müssen. Brauchen Sie eine Pause? Dann stürzen Sie sich ins Vergnügen! Vatter Bäckerei Suchen Sie sich ein warmes Plätzchen mit Blick auf den Weihnachtsmarkt. Und wenn Sie danach noch Energie übrig haben, dann Residenzmuseum en Kunstmuseum Celle es lohnt sich.
Nach all den Märkten fuhren wir für einen letzten Abend zurück nach Hannover. Wir schlenderten noch ein wenig umher und schauten kurz bei … vorbei. Kauf Dich Glücklich und dann Abendessen. Wir beendeten den Abend um Soli Deo GloriaTolle Atmosphäre, leckere Pasta. Schlicht, aber genau richtig nach einem langen Tag. Lieber Pizza? Dann ab zu Francesca & Fratelli, Ein echter Italiener, sagen die Einheimischen.
Vier Städte, unzählige Leckereien, wunderschöne Plätze, gemütliche Straßen und überall Lichter. Deutschland feiert Weihnachten einfach perfekt. Es ist erschwinglich, stimmungsvoll, schnell zu erreichen und versetzt einen automatisch in Weihnachtsstimmung, selbst wenn man sonst nicht so weihnachtsverrückt ist.
Wenn Sie dieses Jahr also mal etwas anderes als den üblichen niederländischen Weihnachtsmarkt erleben möchten, schauen Sie doch mal bei den Nachbarn vorbei. Sie werden begeistert sein. Neugierig geworden? Auch über andere Städte erfahren Sie hier mehr. 9 Städte.